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Linktausch ist Spam!

Seit einigen Tagen herrscht helle Aufregung in der SEO und Webmaster-Szene, denn Google hat seine Richtlinien aktualisiert und u.a. diese Zeile zu den Spam-Methoden hinzugefügt:

Link exchange and reciprocal links schemes („Link to me and I’ll link to you.“)


Soll bedeuten, dass reziproker Linktausch gegen die Richtlinien von Google verstößt und somit die Rasse der White Hat SEOs ausgestorben ist bzw. von Google ausgestorben wurde. 😉
Nun gibt es natürlich die wildesten Gerüchte dazu – manche bezeichnen es als den Anfang vom Ende der Suchmaschinenoptimierung, andere als einen weiteren Schritt von Google zu bezahlten SERPs und andere wieder bezeichnen es als einen Übersetzungsfehler bzw. als eine ungeschickte Ausdrucksweise von Google.

Auch ich denke, dass letzteres der Grund ist. Das erste was mir dazu einfiel als ich die Richtlinien las waren Blogs. Die beruhen auf dem Prinzip von Trackback und Pingback und das ist schließlich nicht anderes als reziproker Linktausch. Jeder weiß wie gerne Google die Blogs mag.

Ich denke, dass Google damit eher die Teilnahme an Linktauschsystemen bzw. –programmen gemeint hat. Angeblich soll dies mittlerweile auch der Google Mitarbeiter Adam Lasnik bestätigt haben.

Ich habe auch noch eine weitere These: Das ganze ist ein geschickt inszeniertes Ableckungsmanöver um die derzeitige wieder herrschende PR-Update Hysterie zu mindern und so das Update weiter hinauszögern zu können. Schlussendlich wird es gar kein PR-Update mehr geben und die PR-Anzeige wird still und heimlich abgeschaltet. :) :)


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2 Reaktionen zu “Linktausch ist Spam!”

  1. Robert

    Ich denke, dass die aktuelle Richtlinien-Änderung nur ein Mechanismus zur SEO-Einschüchterung ist. Im Grunde genommen kann man gar nicht den Linktausch verbieten oder abstrafen, weil die Maßnahme ja eigentlich auch was ganz normales ist. Man kann es ja als Mundpropaganda bezeichnen.

    Man sollte es halt auf ein gesundes Maß beschränken, d.h. solche „Linkereien“ und eine Sammlung von 10.000ten Textlinks die getauscht wurden, werden sicherlich in eine untere Schublade einsortiert und in irgend einer Form abgestraft. Verpackt man aber einen Linktausch für den Besucher in sinnvolle Informationen, die auch nutzbar sind, wird das Google auf jeden Fall weiter tolerieren und gut finden. Hier spielt halt die Analogie zu den ganzen Artikelverzeichnissen eine Rolle, dort werden die Text-Links auch in „wichtige und brauchbare“ Informationen eingebaut.
    Die ganze Aktion sollte halt Qualität und nicht Quantität mich sich bringen und dann ist alles ganz normal und denke auch in Ordnung.

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