Personalisierte Suche die zweite
Im Dezember hat Google die personalisierte Suche per default eingeführt und das Echo in der Blogosphäre war entsprechend groß – es wurde sehr viel diskutiert und gemutmaßt.
Doch anscheinend blieb die Diskussion mehr oder weniger in der einschlägigen Blogosphäre hängen und an der breiten Masse bzw. der Medienlandschaft ist es bis dato spurlos vorüber gegangen. Selbst in der aktuellen Ausgabe der Internet World findet sich lediglich ein kleiner 10-Zeiler ohne weitere Nennung von Details oder Auswirkungen.
Ich hätte mir da seitens der Datenschützer ein erheblich größeres Echo erwartet doch anscheinend waren die meisten schon im Weihnachtseinkaufswahnsinn gefangen und keiner hatte Lust, Laune oder Zeit die nächste Datenschutz-Diskussion vom Zaun zu brechen.
Doch meiner Meinung nach sollte man diese Entwicklung weitaus kritischer betrachten – Google liefert jedem User individuelle manipulierte Ergebnisse zurück. Mal abgesehen von den Auswirkungen auf das Suchmaschinenmarketing: Wo wird das noch hinführen? Man kann zwar das Webprotokoll deaktivieren, doch Otto-Normal User weiß das nicht und jemand der seine Cookies beim Schließen des Browsers löschen läßt, der muß das Protokoll jedesmal aufs Neue deaktivieren.
Da bin ich doch gespannt wenn die Herren Datenschützer darauf reagieren…
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