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SEO im Wandel – die Veränderungen von 2000 bis 2015

Google wurde 1998 von Larry Page und Sergey Brin gegründet, offizieller Firmensitz war damals eine kleine Garage in Kalifornien. Der Begriff Google leitet sich vom Wort „Googol“ ab, das steht für eine 1 mit 100 Nullen und soll auf die immense Größe des Internets hindeuten. Die beiden Gründer wollten eine schnelle und auch leicht zu bedienende Suchmaschine erschaffen. Der große Durchbruch gelang im Jahre 2000, Google wurde innerhalb weniger Jahre zur weltweit führenden Suchmaschine, bis auf kleine Ausnahmen. (2014 hatte Google auf dem europäischen Markt einen Anteil von über 90%. In Russland, China und Süd-Korea allerdings musste Google eine Niederlage einstecken. Diese Nutzer greifen lieber auf ihre lokalen Suchmaschinen zurück.)

Damals funktionierte SEO noch recht einfach, es gab zwei Teilbereiche: OnPage- und OffPage-Optimierung. Man musste nur die Keywords richtig wählen, die Seite technisch für Google aufbereiten und Links hinzufügen. Manche Basics haben sich bis heute gehalten, dazu gehören die OnPage-Faktoren Keywords, Meta Tags, Keyword Density und auch interne Verlinkung, auch wenn dafür mittlerweile neue Begriffe existieren. Aus Keyword Density wurde zum Beispiel WDF*IDF, diese Formel gibt die Möglichkeit, den Wörtern eines Textes in einem Textkorpus eine Gewichtung zuzuschreiben. Allerdings haben sich die Verhältnisse geändert. Mit Keyword-Stuffing zum Beispiel (also die übertrieben häufige Verwendung von Keywords in einem Text) erreicht man heutzutage den gegenteiligen Effekt und man riskiert eine Abstrafung seitens Google. Die WDF*IDF Formel beachtet diesen Aspekt und verhindert, dass eine Erhöhung der Begriffsanzahl den Wert erhöht und ein Text als vermeintlich positiv oder über-optimiert gesehen wird.

Ein weiterer Unterschied ist der, dass das Ganze nur mehr funktioniert, wenn die Website auch sinnvollen und qualitativ hochwertigen Content aufweist. Eine Website mit wenig oder minderwertigem Content kann man in der heutigen Zeit nicht mehr oder nur sehr selten unter die TOP-Ergebnisse bringen.

Nach der OnPage-Optimierung hat man sich der OffPage-Optimierung gewidmet. Dieser Bereich hat sich grundlegend verändert. Am sichersten kam man damals nach oben, indem man haufenweise Backlinks, am besten mit harter Verlinkung, generierte. Bei der Auswahl der Seiten war man nicht restriktiv, überall, wo man einen Link erlangen konnte, machte man es auch. Besonders beliebt waren Webkataloge, wo man unzählige Eintragungen machte, dann kamen Artikelverzeichnisse. Der Linktausch erfreute sich besonderer Beliebtheit. Linktauschanfragen wurden massenhaft an Websitebetreiber versendet und die Resonanz war durchaus positiv, da beide Seiten von der Verlinkung profitierten. Es gab unzählige Seiten, die Texte und Links von Autoreifen bis hin zu Kürbiskernöl beinhalteten. Die Devise lautete: Quantität vor Qualität. Die Links wurden meist in einen aussagelosen Artikel (Stichwort: Gastbeitrag) verpackt und schon konnte getauscht werden. Auch Eintragungen in Linkverzeichnisse oder Links von Linkfarmen brachten oft in der Masse den gewünschten Erfolg.

Manch SEO denkt wehmütig an diese fetten Jahre zurück, denn heutzutage funktionieren diese Herangehensweisen (leider?) nicht mehr. Google hat mit seinen zahlreichen Updates diesem Treiben einen Riegel vorgeschoben und damit eine Trendwende im Bereich SEO eingeleitet. Nun gewinnt der Content mehr und mehr an Bedeutung und die Faustregel lautet: Qualität vor Quantität. Die reine Zahl von Links ist kein zuverlässiger Vorteil für das Ranking in Suchmaschinen, nein, es ist sogar so, dass Links von minderwertigen Seiten der eigenen Seite schaden können. Die Qualität der einzelnen Links hat nun einen viel größeren Einfluss. Der Albtraum eines jeden SEOs ist eine Penalty von Google, in Form einer „manuelle Maßnahme“, durch Pinguine oder Pandas. Kurze Zeit nach einer Abstrafung, folgt der Rankingabsturz. Auch große, bekannte Marken waren von Penalties betroffen, darunter z.B. die Marke Hugo Boss. Diese Abstrafungen sorgten für Panik in der SEO-Szene und viele begannen, schädliche Links in mühevoller Handarbeit wieder abzubauen. Aktiver Linkabbau wird mittlerweile auch von Firmen angeboten.

Es hat sich also auch der Tätigkeitsbereich eines SEOs komplett verändert, denn man muss nun richtig Arbeit investieren, um an einen Link zu kommen. Generell kann man sagen, dass die Basis für „gutes Linkbuilding“ der Website-Content ist. Ohne guten Content können keine guten Links produziert werden. Zu Recht liest man des Öfteren die Aussage: Content is King! Google möchte dem User genau den Inhalt präsentieren, den er bei der Eingabe seines Suchbegriffes in den Suchschlitz erwartet. Seiten, die dem User keinen echten Mehrwert bieten, haben keine Berechtigung mehr in den TOP Suchergebnissen zu erscheinen.

Zusammenfassend kann gesagt werden, dass SEO nun individueller, kreativer und spannender geworden ist. Weil die schlechten Links nicht mehr funktionieren, zählen gute Links mehr denn je. Wer jetzt nicht auf den Content-Marketing-Zug aufspringt, der hat in Kürze keine Chance und auch keine Berechtigung mehr in die TOP Rankings bei Google zu kommen.

Der Begriff „Linkbuilding“ ist mittlerweile nicht mehr treffend, denn dieser Bereich umfasst viel mehr. Ziel ist es, ein möglichst vielfältiges Linkprofil zu bekommen und dieses ständig zu erweitern, aber mit Vorsicht und vor allem mit Fokus auf die Qualität.

Bei eMagnetix heißt dieser neue Bereich, der das „alte“ Linkbuilding ersetzt, mittlerweile VISIBILITY OPIMIZATION!

Kontaktieren Sie uns – wir informieren Sie gerne über unser neues Produkt.
Damit bleiben Sie am Puls der Zeit und erhöhen nachhaltig Ihre Sichtbarkeit im Internet!


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11 Reaktionen zu “SEO im Wandel – die Veränderungen von 2000 bis 2015”

  1. Pierre

    Man kann die Content-Erstellung mit dem Linkbuilding ganz einfach und effektiv kombinieren: Wertvolle Inhalte schreiben und dann in den richtigen Kanälen für die Bewerbung dieser Artikel versorgen und somit Links & Besucher zu generieren. Die besten Inhalte bringen nichts, wenn sie kaum einer mitbekommt und Google feststellen muss, dass diese keiner liest.

  2. Schreibikus

    Eine reale und kostenlose SEO-Möglichkeit für Russland: die einzigartige Web-Vertretung für ausgesuchte Firmen und Organisationen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz im russischsprachigen Segment des Internets (ca. 60 Mio. Internetnutzer auch in der EU). Dabei wird Ihr Eintrag kostenlos aufgenommen und vom Fachübersetzer ebenfalls kostenlos ins Russische übertragen. Weitere Infos: dach-info.net/faq

  3. Wolfgang Jagsch

    Als Seo-Texter beschäftige ich mich täglich mit diesen Thematiken. Wichtig ist es auch mögliche Ontologien, welche das Thema umfassen mitzube rücksichtigen. WDF/IDF ist nur der Anfang und in den meisten Fällen nicht ausreichend. Semager.de ist ein geniales Tool fen für das Finden von LSI-Keywords!

  4. Wilhelm Quercus

    Danke, dein Artikel hat mir gut gefallen. Meine Problematik besteht darin, dass ich gerne blogge dem Content wegen, und mich mit SEO rein gar nicht beschäftige – ein Fehler wie mir scheint.

    LG Q.

  5. Kugel

    Ich blogge wegen dem Content. SEO ist ein wichtiges Thema damit sollte man sich beschäftigen. Das Semager tool ist sehr gut. Content ist wichtig.

  6. Sbk studio

    das einzige,was das Ranking neben der sauberen und semantisch korrekten HTML-Struktur hebt ist guter Content, der User interessiert.

    Alles andere ist SEO-Voodoo, mit dem ein Haufen Dampfplauderer den Leuten das Geld aus der Budgettasche ziehen…

  7. Dmitry

    Die einzigartige Werbefläche: schalten Sie Ihre Werbung auf einem populären deutschen aber russischsprachigen Blog. Werben Sie auf Russisch ohne Russisch zu können, und dort, wo Sie (beinahe) keine Konkurrenz haben!
    Weitere Infos finden Sie hier: https://sites.google.com/site/dmorozoff/

  8. LilLoco

    Freuen wir uns auf 2017 :)
    Das Google update anfang September 2016 hat schon einen ganzen trudel in die SEO welt gebracht. viele rankings wurden getauscht. zusätzlich ist auch das local pack von google in google maps geändert worden.
    sehr interessant als SEOler immer on top zu bleiben.
    cooler artikel – danke
    LG

  9. Dean Iris

    Wir haben auch sehr unter dem letzten Update gelitten. Inzwischen konnten wir allerdings fast wieder unser vorheriges Ranking erreichen. Dem Statement „Content is King“ können wir nur beipflichten. Wir arbeiten unter Anderem übriges auch mit Semager.

  10. Gerald

    Dass relevanter, guter Content wichtig ist, ist kein Geheimnis. Wenn man damit aber nicht mehr zu 100% die Suchintention befriedigt, dann hilft einem auch ein 2000 Wörter Inhalt nicht weiter. Wenn man nicht rankt obwohl Speed, Linkprofil usw. passt, sollte man die Search Console konsultieren und die CTR checken. Neue Snippets, bessere Überschriften und ein paar hundert Wörter mit perfekt passendem Content am Anfang des Artikel und das Problem könnte eventuell ebhoben sein!

  11. InoDigest

    In Deutschland, Österreich, der Schweiz, sowie in den anderen EU-Ländern leben ca. 7 Mio. russischsprachige Mitbürger. Dieses riesige und potente Kundensegment könnte einem Werbetreibenden den entscheidenden Marktvorteil verschaffen, es wird aber meistens unverdienterweise vernachlässigt. Das News-Blog „InoDigest“ bietet den Advertisern einen einzigartigen direkten Zugang zu dieser Kundengruppe an. Weitere Infos finden sie hier: http://www.inodigest.com/p/werbung-auf-dem-blog.html

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